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Neuigkeiten vom Volleyball

1. Herren verpassen Auswärtssieg in Bautzen

Mit kleinem Kader von sieben Spielern reiste die Truppe um Maik Steuer am Samstag nach Bautzen um dort den MSV nach dem 3:2 Sieg letzte Woche nocheinmal zu bezwingen. Trotz packender Ballwechsel und einem dominaten 2. Satz wurden zu viele Punkte in der Annahme und Feldabwehr verschenkt und so mußte man sich letztlich mit 1:3 geschlagen geben.

Glückwunsch an einen gut eingestellten MSV Bautzen.

1.Herren bleiben auf Kurs...

In einem spannenden Heimspieltag konnten sich unsere 1.Herren gegen Motor Mickten und den MSV Bautzen durchsetzen und holten so wichtige Punkte für den angestrebten Aufstieg in die Sachsenliga.

1.Herren bleiben auf Kurs...

In einem spannenden Heimspieltag konnten sich unsere 1.Herren gegen Motor Mickten

und den MSV Bautzen durchsetzen und holten so wichtige Punkte für den angestrebten Aufstieg in die Sachsenliga.

Im ersten Spiel traf man auf eine hochmotivierte junge Mannschaft von Motor Mickten die unter der Woche sich im Nachholspiel gegen Pirna Copitz durchsetzen konnten.

Personell angeschlagen mussten die 1.Herren auf den verletzten Frank Naumann und den im Winterurlaub befindeten Gordon Lemme verzichten. Somit gab Stefan Adler sein Heimspieldebüt im Trikot der 1.Herren. In einem eher unspektakulären Spiel setzen sich die Hausherren 3:0 (25:19, 25:22, 25:19) durch. Man hat die Vorgaben von Trainer Maik Steuer befolgen können und leistete sich nur teilweise

Unkonzentriertheiten in der Annahme, die der Gegner nicht ausreichend nutzen konnte.

Im 2.Satz verletzte sich leider Zuspieler Oliver Kraft von Motor Mickten, den wir auf diesem

Weg beste Genesung wünschen.

Im zweiten Spiel kam es zum ersten Aufeinandertreffen gegen den MSV Bautzen in dieser Saison. Diesen Gegner kannte man bereits aus dem Sachsenpokal vom letzten Jahr und wusste, dass dies kein einfaches Spiel werden sollte. Wieder mussten die 1.Herren personell

einstecken und auf Steffen Hockarth verzichten, der aus privaten Gründen am Spiel nicht

teilnehmen konnte. Es war ein Spiel für die Zuschauer, was an Spannung und Nervenkitzel nicht zu überbieten war. Schon der erste Satz 29:27 für die Hausherren zeigte, dass sich beide Mannschaften nichts zu schenken haben.

Eigentlich sollte man denken, dass nach so einem Satzgewinn die nötige Motivation

vorhanden sein sollte um den nächsten Satz zu gewinnen, doch durch eine schlechte Annahme zog der MSV Bautzen schnell mit 11:1 davon und diesen Vorsprung konnten die 1.Herren nicht einholen und verloren somit verdient den zweiten Satz mit 25:18.

Der anschließende Satz war sehr ausgeglichen, doch der MSV Bautzen konnte durch seine starke Feldabwehr am Ende den Satz mit 25:21 für sich entscheiden.

Jetzt lag es an Trainer Maik Steuer die richtigen Worte zu finden um noch einmal alle Kräfte seiner Mannschaft zu mobilisieren. Die Mannschaft fand zur alten Stärke zurück, machte weniger Fehler und durch eine sicher Annahme wurde der Satz mit 25:18 gewonnen. Somit musste der Sieger im Tiebreak ermittelt werden.

Bis zum Seitenwechsel waren beide Mannschaften eng beieinander und auch danach machten sich die Hausherren das Leben selber wieder schwer und ließen den Gegner nach schwachen Annahmen zurück ins Spiel finden. Die anschließende Auszeit wurde genutzt um jeden einzelnen Spieler nochmal zu motivieren. Das dies gefruchtet hat bewies Kai Hillemann der durch zwei spektakuläre Angriffsschläge die Weichen zum Sieg gestellt hat. Somit hieß es Spielball für die 1.Herren. Der Angriffsschlag der Bautzner wurde in der Feldabwehr geholt und Zuspieler Stefan Adler setzte wiederum Kai Hillemann ein, welcher diesmal einen Dreierblock vor sich hatte und durch einen gekonnten gelegten Ball das Spiel 15:12 für die Mannschaft entschieden hat.

Frank Naumann, der als Motivator dabei war sagte folgendes:

"Es war eine Zereißprobe, ein wichtiges Spiel ohne Kapitän und mich als Zuspieler, aber Stefan hat eine bemerkenswerte Leistung als Zuspieler hingelegt. Es gab zwar Hochs und Tiefs, aber das Spiel wurde im besonderen von Kai im tiebreak gewonnen. Dieser Sieg macht Mut für die weiteren schweren Spiele die kommen werden."

Sachsenmeisterschaft 2007/08, weibliche A-Jgd.

Nachdem wir uns erfolgreich durch die Qualifikation zur Sachsenmeisterschaft gekämpft hatten, warteten wir Mädels am morgen der Meisterschaft in Weißwasser gespannt auf die Auslosung der Gruppen.

Diese ergab, dass in der Staffel A der TSG KW Boxberg- Weißwasser, der SV Lok Engelsdorf und wir als Dresdner SSV gegen einander spielten, während in der Staffel B der Dresdner SC, der Chemnitzer PSV und der SSV F Lichtenstein gegen einander antraten.

Aus unserer Sicht verlief die Vorrunde nicht sehr erfolgreich. Im ersten Spiel gegen die Gastgeberinnen aus Weißwasser fanden wir gut ins Spiel, auch wenn noch zu viele eigene Fehler im Aufschlag gemacht wurden. Diese konnten wir jedoch im Angriff ausgleichen. Doch gegen Ende des ersten Satzes ließen wir die Mädels aus Weißwasser wieder herankommen, aber wenn auch knapp, ging dieser Satz mit 27:25 an uns.

Wieder gestärkt ging Weißwasser in den zweiten Satz und leistete sich nur wenig eigene Fehler, ganz im Gegensatz zu uns. Schwächen im Aufschlag und immer weniger erfolgreiche Angriffe führten zum Verlust des zweiten Satzes aus unserer Sicht mit 17:25. Auch im Tie-Break konnten wir unsere anfängliche Form nicht zurück gewinnen und somit gewann Weißwasser mit 6:15 und gewann das Spiel mit 2:1.

Im unserem zweiten Spiel gegen Engelsdorf war ein ähnliches Bild, wie zuvor gegen Weißwasser, zu erkennen. Unsere Abstimmung auf dem Feld stimmte nicht hundertprozentig und die Quote unserer eigenen Fehler vor allem im Aufschlag sank nur geringfügig. Dadurch mussten wir den ersten Satz mit 21:25 abgeben. In der Satzpause gab es eine unmissverständliche Ansage von unserem Trainer Volker Grochau. Nachdem nun alle hoch motiviert und konzentriert waren, legten wir den Schalter um. Wir setzen klare Akzente mit unseren Aufschlägen und unsere Angreifer machten einen Punkt nach dem anderen. Alle waren heiß und gaben ihr bestes und somit gewannen wir verdient den zweiten Satz mit 25:16. Nun war natürlich beim Trainer und bei den vielen für uns angereisten Zuschauern die Hoffnung groß, diese neu gewonnene Motivation mit in den Entscheidungssatz nehmen zu können. Anfangs schien es auch so. Wir lieferten konzentriert unser Spiel, ließen kaum eigene Fehler zu und führten beim Seitenwechsel mit 8:3. Leider hielt diese Konzentration nicht an und Engelsdorf kam auf 7:8 wieder heran, ehe wir erneut einen Punkt erzielen konnten. Doch diese Aufholjagd stärkte die Randleipzigerinnen und sie gewannen den dritten Satz mit 11:15 und das Spiel mit 2:1.

Nun waren wir Vorrunden dritte und es ging an die Überkreuz Spiele. Hier lautete die erste Ansetzung: Chemnitzer PSV gegen Dresdner SSV. Nun musste jegliche Nervosität und Unsicherheit abgelegt werden, denn jetzt kam es drauf an, nur der Sieger aus dieser Begegnung wird ins Halbfinale einziehen und nun hieß es kämpfen bis zum „bitteren Ende“.

wir lieferten einen guten Start. Klare Aktionen und kaum eigene Fehler verhalfen uns zu einer klaren Führung vor dem Satzball mit 24:15. Weiter klasse unterstützt von unseren Fans gewannen wir mit 25:17 den ersten Satz. Diese Spannung konnten wir auch mit in den zweiten Satz nehmen. Auch wenn gegen Ende die Konzentration wen wenig nach lies und die Chemnitzerinnen bis auf 23:24 heran kommen konnten, machte Lydia Scherber im entscheidenden Moment den Punkt und wir zogen mit 2:0 ins Halbfinale ein!

Hier stand die erneute Begegnung gegen den SV Lok Engelsdorf an. Natürlich hatten wir nun noch eine Rechnung zu begleichen und mit dieser Einstellung war jede der neun Spielerinnen gerüstet. Nach einer grandiosen Aufschlagserie von unserer Zuspielerin Maja Hartlich führten wir mit 5:0. Auch so leisteten sich Engelsdorf viele eigene Fehler und mussten den Satz wohl oder übel an uns abgeben mit 15:25. Nach dem wir im zweiten Satz 0:6 hinten lagen, brachte uns Carolin Kreil wieder ins Spiel und anschließend mit 7:6 in Führung. Dies war wichtig für die Mannschaft und führte zu einem erneuten Ruck durch die Mannschaft. Die Blockreihe mit Maike Rath, Felicitas Piossek und Josefine Herbst lies vor allem die Außenangreiferinnen des Gegners alt aussehen. Durch die taktischen Hinweise des Trainers und der Konzentration jeder einzelnen Spielerin verwandelte Carolin Kreil den Satzball zum 25:15 und damit zu 2:0 Sieg für uns.

Wir stehen im Finale! Die Freude war bei alle riesig!

Der Gegner lautete nun: Dresdner SC.

Ziel war es den Mädels der 2.Bundesliga so schwer wie möglich zu machen. Im ersten Satz konnten wir diesen Vorsatz auch ein Weilchen halten, denn wir gingen mit 1:0 in Führung. Doch ab dem 8:14 geschah auf unserer ein Eigenfehler nach dem anderen und wir gaben diesen Satz mit 13:25 ab. Auch im zweiten Satz fanden wir nicht ins Spiel zurück. Durch Wachler in der Annahme konnten wir unser Spiel nicht aufbauen und mussten uns schließlich mit 10:25 geschlagen geben.

Doch auch der 2. Platz bei der Sachsenmeisterschaft hat uns sehr gefreut und wir haben uns somit für die Regionalmeisterschaft am 09.03.08 qualifiziert, wo der DSC und wir auf die beiden Landesvertreter aus Thüringen treffen werden.

Ein großer Dank geht noch mal an die zahlreich angereisten Fans, die uns tatkräftig unterstützt haben!

Es waren dabei :

Spieler: Maja Hartlich, Lydia Scherber, Josefine Herbst, Maike Rath, Stefanie Flade, Carolin Kreil, Lisa Schröter, Lydia Heimann, Felicitas Piossek,

Trainer: Volker Grochau

Co-Trainer: Dirk Lommatzsch

Pirna ist einfach keine Reise wert...

10.Spieltag, 02.02.2008:

DSSV vs VfL Pirna-Copitz 2:3

(26:24/ 25:15/ 20:25/ 23:25/ 8:15)

Aufgrund des etwas kuriosen Spielplanes fuhren wir am 10.Spieltag zum Rückspiel gegen Pirna erneut nach Pirna, diesmal allerdings unter besseren Voraussetzungen, da alle an Bord waren plus zuspielende Verstärkung aus unserer zweiten Mannschaft, da Frank sich ja am letzten Spieltag den rechten Daumen wegschießen ließ und am Donnerstag erstmals wieder beim Training war.

Erster Satz wie immer: Es geht rauf und runter, die Tiefen holen irgendwann die Höhen ein und keiner kann sich entscheidend absetzen. Und das geht solang, bis beide Mannschaften bei 24 Punkten angelangt sind. Doch dann das Unfassbare: Wir gewinnen den ersten Satz in der Abwehr! Unglaublich aber wahr!!!

Im zweiten Satz machte es uns Pirna dann leicht. Ziemlich schnell und ziemlich deutlich gewannen wir den 2.Durchgang und wollten Peters Superwoche mit einem Auswärtssieg abrunden.

Doch leider kam es anders...am Anfang des dritten Satzes war noch alles gut, immer schön 1:1. Doch irgendwann fehlte es uns vor allem in der Annahme an Konzentration, was es Frank und Stefan schwer machte, das variable Spiel der ersten zwei Sätzen fort zu führen und Pirna leichte Aufschlag- und Blockpunkte einbrachte. Und auch im vierten Satz änderte sich das Bild zunächst nicht. Pirna ging in Führung, baute diese aus und wir rannten die ganze Zeit hinterher. Zwar kamen wir noch auf 23:24 heran, den Satzgewinn aber holte sich erneut Pirna.

Nichts desto trotz wollten wir nach diesen zwei missratenen Sätzen dennoch gewinnen, aber wer mit 0:6 in einen Tie-Break startet hat im allgemeinen wenig Aussicht auf Erfolg. mit 2:8 wechselten wir die Seiten, mit 8:15 verloren wir ein schon sicher geglaubtes Spiel.

Am Ende gibt es eigentlich nur noch eines zu sagen: Herzlichen Glückwunsch zu "PKW HATS GESCHAFFT" und vielen Dank an Stefan fürs aushelfen.

(geschrieben von Steffen Hockarth)

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