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Neuigkeiten vom Volleyball

Interview mit Gordon Lemme

In dieser Saison konnten wir nach einem schweren Abgang von Tom Klopfer auch 4 starke Neuzugänge verzeichnen. Einer davon ist Gordon Lemme aus Magdeburg. Er hat sich einigen Fragen gestellt, doch lesen sie selbst....

Stellst du Dich kurz vor und erzählst uns was du in Dresden so machst.

Hallo, mein Name ist Gordon Lemme und ich wurde vor nunmehr 25 Jahren in Magdeburg geboren. Mein Studium der Medieninformatik hat mich Ende 2002 in die Landeshauptstadt Sachsens verschlagen. Wo ich seither ansässig bin und der tollen Stadt erfreue.

Wann hast du mit Volleyball angefangen und hast du vorher eventuell andere Sportarten aktiv betrieben bevor du zum Volleyball gekommen bist?

Mit dem Volleyballspielen habe ich erst recht spät (mit 17. Jahren) angefangen, da ich vorher eine 6 jährige Kampfsportausbildung genossen habe. Seitdem verfolge ich die Szene ehr am Rande und nutze das zeitintensives Hobby um die Pfunde loszuwerden.

Was waren deine bisherigen Vereine?

In Magdeburg hab ich bei der WSG-Reform-Magdeburg gespielt. Dabei habe ich mich von der Stadtklassemannschaft über die Kreisklassemannschaft in die Landesklassemannschaft "hochgearbeitet".

Was war dein größter Erfolg im Volleyball?

Als Spieler ist zu meinem größten Erfolg die 2.Spielzeiten in der Landesoberliga Sachsen-Anhalt zu zählen. Als Trainer ein 3. Platz bei den Landesmeisterschaften der A-Jugend in Sachsen-Anhalt.

Wie kam es dazu, dass du zum DresdnerSSV gewechselt bist?

Aufgrund meines Studiums an der TU-Dresden und dem inakzeptabelen Fahrtweg nach Magdeburg habe ich mich zur Saison 2007/2008 für einen Wechsel zum "SuperSportVerein" entschieden.

Was hältst du von deiner jetzigen Mannschaft und wurdest du gut aufgenommen?

Meine Mannschaft zeichnet sich durch starke Persönlichkeiten aus, die in der Lage sind einen exzellenten Volleyball zu spielen.
Durch den schnellen Ligadurchmarsch in den vorangegangenen Spielzeiten fehlt es der Mannschaft teilweise an taktischen Kniffen und der nötigen Ruhe und Beständigkeit. An dem gilt es weiterhin mit dem engagierten Trainer zu arbeiten und noch den ein oder anderen Spielwitz zu integrieren. Eine eingeschworene Gemeinschaft sind wir spätestens nach dem Turnier in Magdeburg, wo ich von der Mannschaft als vollwertiges Mitglied sofort in das Spiel integriert wurde.

Was hast du für Ziele mit dieser Mannschaft?

Da ich ein sehr bescheidener Mensch bin, sind die primären Ziele Spass an der Sache (Volleyball) zu haben, gesund dabei zu bleiben und nicht zu dick zu werden. Sportlich gesehen hat die Mannschaft genug Potenzial noch ein oder sogar zwei Ligen nach oben zu klettern, wobei dort aus dem geruhsamen Hobby schon wieder Stress werden kann.

Was wolltest du schon immer mal sagen?

Ich wollte mich schon immer mal bei den Leuten im Hintergrund für das Engagement, welches sie in den Verein/Mannschaft stecken, bedanken - denn zum teil ist es nur diesen Leuten zu verdanken, dass es eine Mannschaft gibt, die so guten Volleyball spielen kann.

Ein schönes Schlusswort bei dem es nichts hinzuzufügen gibt. Danke Gordon, dass du dir die Zeit genommen hast. Wir wünschen dir weiterhin viel Spass in diesem Verein und für die zukunft alles Gute.

verdiente Auswärtsniederlage...

Im letzten Spiel des Jahres wollte man eigentlich nochmal zeigen, dass man nicht umsonst an der Spitze der Sachsenklasse Ost steht. Doch durch viele individuelle Fehler in den eigenen Reihen und mangelnder Motivation vieler Spieler wurde daraus nichts und verlor verdient bei einer stark aufspielenden Mannschaft aus Pirna mit 3:1. Danke an Marcus Sturm und Stefan Wagner für die Unterstützung beim Spieltag.

Spielbericht von Pirna Copitz

Danach gelang jedoch ein sensationeller Sieg gegen den Spitzenreiter DresdnerSSV mit 3:1 (20,-22,23,23).

Nach dem schon einige Körner gelassen wurden, mussten die letzten Kräfte mobilisiert werden, um gegen die deutlich jüngere Mannschaft des Dresdner SSV bestehen zu können. Das deutlich strukturiertere Spiel des Gegners lag den Pirnaern mehr. Zusätzlich zeigten die Optimierungen in der Blockarbeit aus den letzten Trainingseinheiten Wirkung. Mit deutlich effektiveren Stellungsspiel holte der VfL Punkt für Punkt bei eigenem Aufschlag und bog somit einen Rückstand in eine Führung (21:19) um. Überraschend war somit Pirna 1:0 in Führung gegangen. Im zweiten Satz ließ man jedoch ab dem 11:12 den Gegner davonziehen und musste trotz tollen Endspurtes den Ausgleich hinnehmen. Der dritte Durchgang wurde zur Schlüsselstelle. Die hochklassige Partie zeigte einen offenen Schlagabtausch mit immer wieder sehenswerten und umkämpften Aktion auf beiden Seiten des Netzes. Diesmal behielt der VfL ab dem 17:17 die Oberhand. Letztendlich sorgte der erfolgreichere Block für die 2:1-Führung. Weiterhin dramatisch blieb auch der letzte Satz. Hochmotiviert wollten alle VfLer die Chance nutzen und zeigte viel Einsatz in der Feldabwehr. Leider fehlte im letzten Drittel (19:21) das notwendige Durchsetzungsvermögen über die Außenposition, so dass Guido Jänsch wieder ins Spiel kam und nach dem entscheidenden Punkt auch im Aufschlag seine Mannschaft zum Satzgewinn führte. Mit einem erfolgreichen Angriff gegen einen Dreierblock der Dresdner nutzte letztendlich Philipp Effmert konsequent den ersten Matchball. Danach gab es ausgelassene Freude auf Pirnaer Seite, denn der VfL hat gezeigt, dass er auch gegen starke Ligakonkurrenten gewinnen kann.

Wir sind Herbstmeister !!

Erstmals dürfen sich die Grochau-Schützlinge Herbstmeister nennen und verteidigten auch im letzten Spiel der Hinserie den Platz an der Sonne. Gegen den SV BW Gebesee gab es ein klares 3:0 (25:15, 25:20, 25:19). Trainer Volker Grochau konnte auch wie schon im letzten Spiel allen seinen Spielerinnen Einsatzchancen gewähren.

Wir gratulieren der gesamten Mannschaft zu diesem Erfolg und hoffen, dass auch im letzten Spiel des Jahres gegen SWE Volley Team Erfurt II ein Sieg rausspringen wird.

Man kann nicht immer gewinnen

Samstag (8.12.) 16 Uhr. Spiel zuhause gegen den SSC Leipzig.

Das vorherige Spiel gegen den TSV Zschopau war sehr erfolgreich. Jedermann stand motiviert auf dem Spielfeld - selbst die Ersatzspieler machten Stimmung wie nie. Aber der erste Satz verlief gespenstisch einfach.

Unser Fazit: SSC Leipzig sparen ihre Kräfte für die nächsten Sätze. - Richtig gedacht. Der SSC Leipzig blühte auf, sie griffen sehr gezielt und stark auf und an. Eine Aufgabenserie der gegnerischen Mittelblockerin zwang uns in einen kleinen, aber unaufholbaren Rückstand, sodass der zweite Satz leider verloren ging.

Unsere Mannschaft war irritiert. Nun ging es wieder aufs Neue aufs Feld. Doch unsere Konzentration und unsere Stäke ging nach dem langen Tag langsam verloren - kein Wunder SSC Leipzig waren sehr stark und aggressiv, sodass man immer volle Leistung bringen musste. Nun war auch der 3.Satz schnell verloren.

Doch unser Kampfgeist erblühte im 4.Durchgang. Wir sammelten unsere Kräfte und rissen den Satz. Es war nervenzerreißend für jeden Spieler, sodass der 5.te Satz auf Glück gewonnen werden musste, schließlich war der SSC Leipzig nicht so gefordert worden wie wir an diesem Spieltag mit 2 Ansetzungen.

Und als es dann soweit war, passierte etwas Unglaubliches. Jeder einzelne machte Fehler, welche eigentlich unakzeptabel sind - schließlich haben wir es bis zum fünften Satz geschafft. Peinlichkeiten addierten sich im Angriff und in der Annahme. Man verlor leider sehr eindeutig den letzten Satz.

Alles im Allem eine traurige Geschichte. Wir danken trotzdem den wenigen Leuten, die uns angefeuert haben.

Daniela Hamann

Ergebnis zählt

Nachdem wir bereits vor 2 Wochen gegen Zschopau einen 3-1 Sieg einfahren konnten, hieß es das heute in eigener Halle und ohne flaues Gefühl im Magen zu wiederholen und am Ende wieder als Gewinner vom Feld zu gehen.

Doch anfangs sah es ganz und gar nicht danach aus, dass uns ein Sieg zum zweiten Mal gegen Zschopau gelingen sollte. Unser Spiel war ein einziges Auf und Ab, was besonders in der Annahme und den Aufschlägen zu sehen war. So folgten nach einer guten Aufschlagserie Annahmeschwierigkeiten und unsere Aufschläge erreichten das eine oder andere Mal auch nicht das gegnerische Spielfeld. Doch umso länger wir spielten, umso besser hat alles geklappt. Und mit Befolgen des einen oder anderen Tipps von Dirk konnten wir mehr und mehr ins Spiel finden und zeigten dann auch, dass wir das Spiel gewinnen wollten. Die Angreifer konnten mehr und mehr punkten und die Zschopauer zu immer mehr Fehlern zwingen.

Am Ende konnten wir trotz Startschwierigkeiten wieder einen 3-1 Sieg einfahren, was uns für das zweite Spiel gegen den SSC Leipzig umso mehr motivieren sollte.

Nici

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