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Stand up for the Champions

so erklang der Hit von Right Said Fred am späten Sonntag Nachmittag (27.05.2018) für die Sieger und Platzierten bei der Mitteldeutschen Meisterschaft in der Sporthalle des Schulsportzentrums Dresden. Ganz oben auf dem Treppchen und damit Mitteldeutscher Meister in der U13 2018 sind unsere Mädels Lilly, Johanna, Joey, Sina, Leni und Lena und die Trainerin Katja mit den Co-Trainern Bianca und Martin - Herzlichen Glückwunsch.

Bei diesem Turnier trafen jeweils die besten drei Mannschaften aus Thüringen, Sachsen-Anhalt und Sachsen aufeinander.

In unserer Vorrundengruppe trafen wir zuerst auf Schmalkalden. Mit unseren druckvollen Aufschlägen kam der Gegner nicht zurecht und so war schnell klar, wer hier als Sieger (25:12, 25:7) das Parkett verlassen wird. So hatte Katja auch die Möglichkeit allen Spielerinnen ihre Einsatzzeit zu geben.

Gegen den USV Halle war das ganze schon etwas schwerer und enger. Im ersten Satz erkämpften wir ein 27:25 und im zweiten lief es dann schon etwas runder mit 25:19.

Damit hatten wir uns als Gruppenerster für die Zwischenrunde qualifiziert und trafen auf den Zweiten der B-Gruppe, den Dauerrivalen Weißwasser. Während man sich bei der Sachsenmeisterschaft im zweiten Satz hat aus dem Rhythmus bringen lassen, lief das Spiel unserer Mädels diesmal ohne Aussetzer, das Ergebnis 25:21 und 25:12.

Damit war das Minimalziel erreicht - ein Platz auf dem Treppchen, aber unsere Mädels waren heiß auf mehr. Für die Finalrunde hatten sich ebenfalls der DSC und die Mannschaft aus Bitterfeld-Wolfen qualifiziert.

Zuerst mussten wir gegen die Mädels aus Sachsen-Anhalt ran, die lautstark von ihren mitgereisten Fans nach vorne gepeitscht worden. Der erste Satz entwickelte sich zu einem wahren Krimi. Keine der beiden Mannschaften konnte sich entscheidend absetzen, aber unsere Mädels hatten in der Schlussphase die besseren Lösungen parat und sicherten sich den Satz mit 28:26. Im zweiten Satz liefen wir leider meistens einem Rückstand hinterher und unser Gegner legte uns immer wieder platzierte Bälle ins Feld - das Ergebnis 16:25. Mit einer taktischen Umstellung ging es in den dritten Satz. Nun war man nicht mehr so anfällig gegen die kurzen Leger und wir konnten wieder unser eigenes druckvolles Angriffsspiel aufziehen und dies wurde mit einem 15:9 belohnt.

Danach gab es ein ebenso spannendes wie enges Spiel zwischen dem DSC und Bitterfeld-Wolfen, indem sich der DSC mit 29:27 und 25:20 durchsetzte.

Und damit kam es zu einem richtigen Endspiel zwischen den Dauerrivalen der sächsischen Landeshauptstadt.

Hochmotiviert gingen beide Mannschaften an den Start. Im ersten Satz lagen wir gefühlt zwar meistens in Front, konnten uns aber nicht so entscheidend absetzen, dass sich Trainerteam und Fan entspannt zurücklehnen konnten - das Ergebnis 25:20. In den zweiten Satz kamen wir sehr gut rein und die Mädels erarbeiteten sich eine kleine Führung, aber der DSC schloss wieder auf und zum Ende des Satzes wurde es noch einmal hochdramatisch. Satzbälle auf beiden Seiten und ein glücklicheres Ende mit 28:26 für unser Team und damit der Gewinn des Meistertitels. Aber dann kam es zum bestimmt schönsten und bewegendsten Moment des Volleyballtages: die DSSV Mädels gingen direkt nach dem Abklatschen mit dem Trainerteam auf die Seite des DSC und trösteten die totunglücklichen und niedergeschlagenen DSC-Schützlinge und der obligatorische Tanzring wurde gemeinsam gebildet. Danach bedankten sich beide Mannschaften gemeinsam in voller Breite mit einer Laola bei den Fans für ihre tolle und lautstarke Unterstützung. Das ist Volleyball.

Jürgen Rudert