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Erste Niederlage und dann gleich zu Null

Ohne überheblich zu wirken muss man feststellen, dass dies die erste
Niederlage seit nun mehr als 3 Jahren in der regulären Punktspielsaison ist.

Königstein, die zuletzt mit eher schlechter Leistung bei TU Dresden verlor
hatte sich zum Ziel gesetzt uns in eigener Halle zu schlagen. Nicht nur die
nötige Motivation - auch die nötigen Spieler waren dazu am Start. Ganz im
Gegenteil dazu wir: Gorden und Paul beruflich und privat anderweitig
unterwegs und Matze verletzungsbedingt nur unter den Zuschauern. Seis
drum...

Das Spiel begann eigentlich genau so wie Trainer Maik es uns vorhergesagt
hat mit einem guten Aufschlag und einem guten Block und einem daher
resultierenden 2-0 für uns. Danach machte das Schiedsgericht zwei Punkte für
die Königsteiner- Ausgleich. Nun setzte KVG einen guten Aufschlag und einen
Block- Führung 4-2 für die Königsteiner. Damit war die Motivation weg.
Ungewöhnlich schnell verloren wir die Lust und es entstanden einfach
Punktmöglichkeiten für den Gegner. Immer wieder verschlagen Aufschläge und
einfach Abwehrfehler machten uns zu schaffen. Besonders der Linkshänder Andi
Hiecke bei Königstein punktete immer wieder über die Diagonalposition. Drei
Jahre war der Block ausreichend - jetzt musste die Feldabwehr arbeiten. Der
erste Satz wurde schnell mit 25-16 abgegeben.
Der zweite Satz begann wie der erste aufhörte. Immer wieder einfache Fehler
und wenn die Annahme kam streute das Zuspiel zu sehr um den Aussen- bzw.
Diagonalangreifer den Punktgewinn zu ermöglichen. Zwar wurden einigen Bälle
rausgeholt aber von einem sicheren Spiel kann nicht die Rede gewesen sein.
Interessanter Weise strauchelte auch KVG etwas. Leichte Aufschlagfehler
bedeuteten Punkt um Punkt für den DSSV. Es kam sogar beim 24-23 zum Satzball
für uns aber Königstein drehte den Spieß um und gewann 26-24. Geknickt aber
doch mit etwas mehr Zuversicht wechselten wir die Seiten.
Wieder gab es knappe Spielzüge und mal um mal zwang der Zuspieler von KVG in
die Feldabwehr da der Block kaum das Feld dicht machen konnte. Am Ende war
es erneut knapp. Wir konnten auf 20-21 aufschließen. Nachdem KVG aber
bemerkt hatte das auf Grund der Annahme kaum gute Pässe auf Mitte kamen und
fast alles über Außen gespielt werden musste hatten sie ein leichtes Spiel.
Steffen machte zwar noch gute Aktionen über seine Position aber konnte am
Ende das verdiente 3-0 für die Spielvereinigung Königstein nicht mehr
verhindern.

Im zweiten Spiel zeigte Bautzen der KVG wie man ein Spiel drehen kann. Etwas
weniger Motivation und vermutlich Konidtionsprobleme. Dazu noch andere
Aufstellung bei Königstein und schon kam Bautzen gut ins Spiel und gewann im
Tie-Break ebenfalls verdient.

Fazit: Die Favoritenrolle die uns viele unterstellen sollte damit Geschichte
sein. Wir müssen konsequent an allen dem arbeiten was wir in den letzten 3
Jahren nicht gebraucht haben. Wenn wir es nicht schaffen auf diesen Gebieten
wenigstens Mittelmaß zu bekommen kann jeder gut aufspielende Gegner in der
Sachsenklasse- ob Platz 1 oder 10- uns in Bedrängnis bringen.

(geschrieben von Frank Naumann)